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Stiftung Much ist der große Sieger beim 4. AGEVIS-Cup-Turnier


September 2022 / Much. AGEVIS GmbH spendet über 1.000 Euro 

Unfreundliches, regnerisches Wetter begleitete die Golfer am Wochenende bei dem beliebten AGEVIS-Cup-Turnier im Golfclub Burg Overbach.
Das tat der fröhlichen Stimmung während der Siegerehrung, die von Geschäftsführer Rene Spanier ansprechend moderiert wurde, keinen Abbruch. Als er zum Schluss verkündete, dass die AGEVIS GmbH sich entschlossen habe, statt wertvoller Preise die Stiftung Much mit einer Spende über 1.000 Euro für ihre Arbeit zu unterstützen, gab es Zustimmung und viel Beifall.

Gerlinde Knipp und Hans-Willi Schlimbach, beide im Vorstand der Stiftung, bedankten sich für diese großartige Geste. In einer kurzen Rede berichtete Schlimbach von den Malprojekten für Menschen mit Beeinträchtigung und der damit verbundenen Ausstellung der Kunstwerke, die aktuell im Foyer des Rathauses in Much zu sehen ist. Seine Schilderung von der Begeisterung und Freude der behinderten Menschen beeindruckte die Anwesenden so sehr, dass sie spontan zu einer Sammlung für die Stiftung  aufriefen. Zu der AGEVIS-Spende konnte die Stiftung Much an diesem Abend zusätzlich 355 Euro für ihre weitere Arbeit in Empfang nehmen. Sichtlich beeindruckt nahmen die Vertreter der Stiftung  die Spenden entgegen und versprachen, weitere Projekte anzustoßen.

Dom mit Kölschglas


August 2022 / Much. Stiftung finanziert Malkurs in Künstlerwerkstatt

Es ist schon eine kleine Tradition geworden: Die Stiftung Much finanziert mindestens einmal im Jahr einen mehrwöchigen Malworkshop für Menschen mit Einschränkungen. In diesem Jahr waren es insgesamt sechs Frauen  und Männer aus dem Bereich Betreutes Wohnen, die unter der hervorragenden Leitung des Mucher Künstlers Friedhelm Schlimbach ihre Vorstellungen auf die Leinwand bringen wollten. 

Behutsam und mit viel Empathie übernahmen – wie in den Vorjahren - Hildegard Langen und Doris Schlimbach die Betreuung der Gruppe.  Und dieses Mal lösten sich die „Künstler“ sehr schnell von den Vorgaben des „Meisters“; sie wurden bald selbst kreativ. „ Ich will den Dom mit zwei Kölschgläsern malen!“ entschied Volker. Betty vervollständigte ihren Heißluftballon, während Martin sich intensiv mit einem Sonnenuntergang beschäftigte. Durch kleine technische Hilfen des Profis gelangen auch die schwierigen Bildteile. „Es ist fantastisch, mit wie viel Eifer und Freude sie bei der Sache sind. Ich freue mich auf jede Stunde“, stellt F. Schlimbach beeindruckt fest.

Auch Durchgang drei war wieder ein voller Erfolg. Alle Teilnehmer waren begeistert, „… es war echt gut!“ lautete ein abschließendes Urteil. Sie freuen sich jetzt auf den September. Dann sollen ihre Kunstwerke und die der früheren „Maler-Jahrgänge“ der Öffentlichkeit im Rathaus vorgestellt werden.

Wir alle hoffen, dass uns Corona die Ausstellung nicht blockiert. Wir werden darüber berichten. 

Gemeinsam geht Vieles leichter


Juli 2022 / Much. STIFTUNG MUCH und BürgerStiftungLohmar vereinbaren Zusammenarbeit

Much „Man muss das Rad nicht jedes Mal neu erfinden“, sagte sich Wolfgang Knipp vom Vorstand der Stiftung Much und bemühte sich um einen Gedankenaustausch mit Gabriele Willscheid, der Geschäftsführerin der BürgerStiftungLohmar (BSL). Die Lohmarer Stiftung existiert immerhin schon seit 16 Jahren. Dort kennt man die Herausforderungen der Stiftungsarbeit, die weit über das „Geld sammeln“ und „Gutes tun“ hinausgehen.

Im gemeinsamen Gespräch stellt sich bald heraus, dass sich die „Aktiven“ der beiden Stiftungen durchaus ergänzen. Vorsitzender H.-W. Schlimbach bringt als ehemaliger Rektor einer Hauptschule insbesondere Erfahrungen in den Bereichen Jugendförderung, Soziales, Inklusion und Vielfalt ein, während W. Knipp sich als Finanzberater in Finanzanlagen und Buchhaltung auskennt. Als Juristin ist G. Willscheid eine wertvolle Partnerin in rechtlichen Stiftungsfragen. 

Und so steht schnell fest – in Zukunft soll ein regelmäßiger Austausch erfolgen und, wo es möglich ist, eine Zusammenarbeit.

Ein Aspekt bleibt für beide Stiftungen ein großes Thema:  Gesucht werden Aktive/Helfer, die sich in die Stiftungsarbeit mit Zeit, Ideen oder auch finanziell einbringen möchten. 


Bei Interesse bitte melden: info@stiftung-much.de bzw.  info@buergerstiftunglohmar.de

150 x freier Eintritt ins Waldfreibad


Juni 2022 / Much. Sechs Wochen Sommerferien stehen vor der Tür. Leider gibt es immer noch viele Familien, denen es aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich ist, mit ihren Kindern in Urlaub zu fahren.
Hier wollte die Stiftung Much ein wenig helfen. Vorsitzender Hans-Willi Schlimbach überreichte Herrn Weiß von der Gesamtschule Much 150 Gutscheine für den kostenlosen Besuch des Freibades, die in den Stufen 5 und 6 an etwa 30 Kinder verteilt werden sollen. 

So erhielten diese Kinder mit dem Zeugnis eine coole Zugabe für heiße Tage.

Das Feedback von Herr Weiß: „Hallo Herr Schlimbach, die Kolleg*innen haben mir rückgemeldet, dass die Aktion sehr viele Kinder glücklich gemacht hat, als sie die Gutscheine erhalten haben. Großartig, jetzt muss nur noch Freibadwetter sein.... Vielen Dank nochmal an die Stiftung Much.“ 

Köstlichkeiten aus Lehm, Spänen und Gras – Stiftung Much spendet Kindergarten Kreuzkapelle eine neue „Küche“


Mai 2022 / Much. In der Ki-Ta St. Johannes in Kreuzkapelle ist es Teil des Konzepts, dass die Kinder mit Natur umgehen. Überall auf dem Gelände liegen „natürliche“ Rohstoffe mit starkem Aufforderungscharakter. Die Kinder dürfen ihren kreativen Ideen freien Lauf lassen. Deswegen wurde zum Beispiel auch eine gefällte Linde auf dem Gelände liegen gelassen, um als „Materiallager“ zu dienen - und natürlich um Klettermöglichkeiten zu haben. Der fantasievolle Umgang mit der Natur liegt Kita-Leiterin Frau Zander besonders am Herzen.

Dazu gehörte auch eine Matschküche, die allerdings in „die Jahre“ gekommen war. Ersatz musste her. Es entstand die Idee, eine Art Fachwerk-Häuschen zu bauen. Einige Väter steuerten ihre Erfahrungen aus dem Baustoffhandel, der Lehmbauweise, Zimmermannskunst und Dachdeckerei bei. Die Stiftung Much erklärte sich bereit, 2800 Euro der Kosten zu übernehmen.

Der Abdruck vieler Kinderhände ziert nun ein neues Häuschen, das seit kurzem auf dem weitläufigen Gelände der Kindertagesstätte steht. Die Kinder haben sich in der feuchten Lehmwand verewigt. Das Lehmhaus ist das Geschenk der Stiftung Much zum 50jährigen Bestehen der Kita.

Für die Kinder war die Bauphase ein großes Abenteuer. Wo es ging, durften sie mithelfen. Jetzt fehlen im Häuschen nur noch eine Kochmulde, Arbeitsplatte und die Regale für die diversen alten Töpfe und Kochlöffel.
Was sie nun kochen sollen, muss man den Kindern sicherlich nicht sagen: Ob Pizza, Spaghetti Bolognese, Bohnen- oder Gemüsesuppe: Die Kleinen finden auf dem Gelände von der Baumrinde über Gras und Eicheln (als Bohnen) bis zu Holzspänen (die sich gut als Parmesan-Käse eignen) alles, was in den Topf soll. Angesichts dieser köstlichen Zutaten kann man nur sagen: „Wohl bekomms!“ 

Wo ist die „5“?

Mit der Stiftung Much unterwegs im Zahlenland


Mai 2022 / Much. Komm‘ mit ins Zahlenland“ hieß es auch für Frau Knipp und Herrn Schlimbach von der Stiftung Much. Das ist auch der Titel des Lernmaterials, das die Stiftung für 860 Euro  dem Kindergarten Wellerscheid speziell für Vorschulkinder gespendet hatte.  Neugierig folgten die Beiden der Einladung zu einer „besonderen“ Unterrichtsstunde: Es sollte nämlich eine Reise ins Zahlenland stattfinden, um die „5“ zu entdecken.

Die Gruppenleiterin las den Kleinen eine spannende Geschichte über eine Geburtstagfeier der Zahlen vor. Natürlich wollte auch die „5“ daran teilnehmen, was aber nur mit Hilfe der Kinder und der schon bekannten Zahlen 1 bis 4 gelang. Gebannt lauschten die Vorschulkinder dem Vortrag und gestalteten ihn z. B. durch Klopfzeichen mit. Danach suchten alle eifrig im Gruppenraum nach fünf gleichen Dingen, erkannten bald, wie viele Teile noch fehlten, wenn man nur drei gleiche gefunden hatte. Wenn es ganz schwierig wurde, half auch schon mal die Zahlenfee. Sie musste auch zur Hilfe eilen, wenn der Zahlenkobold wieder mal viel Chaos im Zahlenland angerichtet hatte. Auf diese Weise lernten die Kinder bei der fröhlichen Wanderung durch die Welt der Zahlen spielerisch z.B. die verschiedenen Mengenarten der 5 kennen. 


Frau Phillip, Leiterin des Kindergartens, freute sich, dass die Stiftung Much durch eine Geldspende die Anschaffung solch motivierender Lernspiele ermöglicht hat. „Natürlich bestätigt uns die Freude der Kinder, wie gut unsere Unterstützung weiterhilft“, stellte Frau Knipp zufrieden fest. So hat sich der „Ausflug“ ins Zahlenland für alle gelohnt.

MUT TUT GUT: Ich entscheide!


März 2022 / Much. Nein-Sagen will gelernt sein – und muss trainiert werden. WER entscheidet, was ich mir ansehe, was ich rieche, was ich mir anhöre, was ich mir in den Mund stecke und was ich anfassen möchte?

Was für uns Erwachsene selbstverständlich ist, müssen die Kleinen lernen. Die Vorschulkinder haben sich in diesem Projekt mit dem NEIN- Sagen auseinander gesetzt. Klaudia Stein, Leiterin der Ki-Ta „Mucher Pänz“, war begeistert, als die Stiftung Much sich bereit erklärte, die Kosten für das Projekt „MUT TUT GUT“ zu übernehmen.  

Durch eindeutige Körpersprache (Haltung) und kraftvolle Stimme üben die Kinder die Grenzsetzung. Darüber hinaus soll für alltägliche Gewalt und Betroffenheit sensibilisiert werden. Ein klares STOPP, NEIN, Weggehen oder Hilfe holen wird in wechselnden Situationen geübt.
An mehreren Tagen im November kam eine MUT TUT GUT- Trainerin ins Haus, um mit den Vorschulkindern zu arbeiten. Durch verschiedene Spiele und Übungen wurden die Themen spielerisch bearbeitet. Der Ansatz wird nun im Team der KiTa fortgeführt, da auch reichlich Literatur zur Thematik angeschafft worden ist.

Was für ein Theater!


Januar 2022 / Much. Zu Beginn stand nur die Idee „Wie könnte man Jugendlichen Theater nahe bringen?“ Die Stiftung konnte Heike Bänsch, Schauspielerin und Regisseurin für diesen Gedanken begeistern. Geplant war zunächst, in 2020 mit Jugendlichen Theaterfahrten zu organisieren. Dann verhinderte allerdings Corona sämtliche geplanten Theaterbesuche. Aus dem Grunde war bisher auch nur eine Theaterfahrt möglich.
So entwickelte sich allmählich der Gedanke, selbst „Theater zu machen“. Sie sind zwischen 6 und 20 Jahre alt - eine bunte Mischung. Sie sind klein und groß, vorlaut und schüchtern, hyperaktiv und still. Heike Bänsch hat die Vision, sie alle zusammen zu einem Ziel, zu einer kreativen Reise zusammen zu führen. Im Jugendzentrum wird seitdem an einer eigenen Theatergruppe gearbeitet - und das mit Erfolg. Unterstützt wird sie dabei von der Stiftung Much.

Heike Bänsch, ein einfühlsamer Mensch mit großem Herzen, findet im Jugendzentrum mit seinen ganz unterschiedlichen Besuchern ein weites Experimentierfeld für ihre Idee, die Kinder und Jugendlichen aus ihrem Alltag herauszuholen, ihnen buchstäblich eine "Bühne" für ihr Potenzial zu bieten, sie in ihrer Lebendigkeit und ihrer Spielfreude aufblühen zu lassen. 

Eingeschränkt durch Lockdowns und Corona-Regeln, kämpften sich die 'JuZe'-Leitung um Gilda Beuke, die Regisseurin und die Kinder durch die letzten zwei Jahre. Um überhaupt spielen zu können, wurde zeitweise im Freien geprobt. "Man muss schon sehr flexibel sein", sagt Heike Bänsch. Manchmal springen Kinder ab, neue kommen hinzu. In diesem ständigen Wechsel ist sie der ruhende Pol. "Die Kinder sollen ihre Kraft erleben dürfen, ihre Lebendigkeit, es darf auch mal laut und wild zugehen - aber sie sollen auch zur Ruhe kommen und Konzentration lernen." Dazu möchte sie Mut, Kreativität und Fantasie fördern.

Am 17. Dezember 2021 wurde endlich das erste Theaterstück aufgeführt. Jan und Mara, Nadja und Carlotta, Dominik und Muhammed und vier weitere "Akteure" hatten ein Stück kreiert, das aus einer Mischung aus Ritterabenteuer und Romeo und Julia bestand. In den Originalstücken überleben einige nicht - das aber wurde von den jungen Mitspielern strikt abgelehnt. Sowohl der Drache als auch Julia und Romeo durften weiterleben. Die Aufführung fand großen Anklang bei Eltern, Großeltern, Tanten und Onkeln. 

Beim ersten Treffen nach der Aufführung wird mit kleinen Holzfiguren eine spontane Geschichte gezaubert. Jeder erzählt etwas über seine Figur, der andere spinnt die Geschichte mit einer anderen Figur weiter. Real oder nicht- das spielt keine Rolle, aber der rote Faden muss erkennbar sein. "Ich begebe mich mit den Kindern auf eine gemeinsame Reise- und jeder ist Teil des Weges und gestaltet die Reise mit", erklärt Bänsch. So weiß niemand vorher, wo die Reise enden wird! 

Als Nächstes ist eine Fahrt nach Bonn geplant zu einer Aufführung von 'Pippi Langstrumpf'. Auf diese Anregung hin soll das nächste Theaterstück entstehen. Wir freuen uns darauf. 

Die Stiftung hat für das Theater-Projekt ein jährliches Budget zwischen 3.000 und 5.000 Euro vorgesehen- je nachdem, welche Aktionen möglich sind. Gilda Beuke freut sich, dass das Jugendzentrum  durch dieses Angebot weiter an Attraktivität gewinnt.

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