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Bunte Laternen, loderndes Feuer


November 2021 / Much. Jungschützen organisierten Martinsfeier – Stiftung Much spendete Weckmänner. 

Der durch den Lock-Down 2020 ausgefallene Martinszug sollte in diesem Jahr auf jeden Fall stattfinden, wenn auch nicht als Zug. Löwen, Fledermäuse, Schmetterlinge und viele andere Gestalten mehr bevölkerten am Freitag den Platz vor der Kirche St. Martin: Die Kinder, die sich zum Martinsfest trafen, hatten die bunten Laternen mit den fantasievollen Figuren größtenteils selber gebastelt.

Der ganze Platz war gefüllt mit aufgeregten und erwartungsvollen Kindern und Eltern. In der Abenddämmerung war die Atmosphäre vor der Kirche und der Fachwerkkulisse besonders beeindruckend. Die Organisation der Martinsfeier hatten die Jungschützen des Schützenvereins Much übernommen. Gern übernahm die Stiftung Much die Kosten, damit die Martinsfeier stattfinden konnte.

Bei der kleinen Andacht zu Ehren von St. Martin lauschten die Kinder gespannt den Fragen von Diakon Hagedorn zu dem Heiligen hoch zu Ross, der einst seinen Mantel mit einem Bettler teilte. An seiner Seite stand St. Martin im Ornat – allerdings dieses Mal ohne Pferd. 

Vor dem Haupteingang der Kirche entzündete die Jungfeuerwehr ein loderndes Feuer. Der Bläserchor sorgte für stimmungsvolle Musik und animierte zum Mitsingen der bekannten Martinslieder.

St. Martin schenkte anschließend allen Kindern einen Weckmann. Allein auf dem Kirchplatz wurden mehr als 400 Weckmänner verteilt. Zusätzlich gab es Weckmänner für die Johanniter, die Jungfeuerwehr, und viele, die über die Caritas an Pflegebedürftige in der Gemeinde, an die Lebenshilfe und das Altenheim (Azurit) verteilt wurden.

Nach fast eineinhalb Stunden traten die Kinder mit strahlenden Gesichtern mit ihren Eltern den Heimweg an. Alle waren zufrieden, dass es in diesem Jahr wieder ein Martinsfest stattfinden konnte.

Herz zu verschenken


September 2021 / Much. 2. Malkurs für Behinderte von Stiftung gesponsert. 

Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr hat die Siftung Much erneut einen Malkurs für Menschen mit Behinderungen ermöglicht. Seit kurzem treffen sich die Teilnehmer der Außenwohngruppe am Wahnbach bei Friedhelm Schlimbach im Atelier in Oberheiden oder draußen im großen Garten, der zu kreativer Betätigung geradezu inspiriert. Der Künstler versucht mit einfachen Motiven und Dreidimensionalität (durch Schatten) schnell kleine Erfolge zu ermöglichen. Dabei hilft er unauffällig und geschickt.


Am ersten Tag gab Schlimbach als Motiv zwei Herzen vor. Kim, Jasmin und Tobias waren sehr konzentriert bei der Sache und freuten sich, dass ihre in schönen Rot- und Gelb-Tönen entstandenen Herzen so gut gelungen waren. Teilnehmerin Betty kommt aus der Wohngruppe in Seelscheid, und der junge Tobias lebt zu Hause. 


Begleitet werden die Malschüler von den ehrenamtlichen Betreuerinnen Hildegrad Langen und Doris Schlimbach. Die Stiftung hat ein Budget von 900 Euro für die Aktion vorgesehen – man will  wie im vergangenen Jahr eine Verlängerung ermöglichen, so Stiftungsvorsitzender Hans-Wili Schlimbach. 

Eine Ausstellung im Rathaus, wie sie bereits im letzten Jahr geplant war, soll möglichst dieses Jahr stattfinden – dann auch mit den Gemälden von 2020. 

Stiftung ermöglicht naturnahe Erfahrungen


September 2021 / Much. Wachsen Eier in der Erde? Kindergarten hatte Hühner zu Gast. 

Die Stiftung Much ermöglichte es mit einer Spende von 1000 Euro, einen Grundstein zum Themenkomplex “Lebensmittel und Nachhaltigkeit“ zu legen – einer der inhaltlichen Schwerpunkte in der Kita in Hetzenholz. Dazu gehört auch das vegetarische Essen mit regionalen Produkten. 

„Dabei ist es uns wichtig, den Kindern nicht nur die Herkunft der Lebensmittel nachvollziehbar zu machen, sondern auch eine Begegnung mit der Natur zu ermöglichen, die eine Kultur der Wertschätzung und Achtsamkeit anregt. Wir wollen mehr Nähe zur Natur ermöglichen!“, erklärte Leiterin Sandra Bello Sanchez. „Das funktioniert gerade bei Kindern vor allem über die praktische Erfahrung.“ 

Deshalb hatten die kleinen Jungen und Mädchen im Kindergarten Hetzenholz ungewöhnlichen Besuch: Über die Initiative „Chicken on Tour - Hof NRW“ waren fünf Hennen einen ganzen Monat lang zu Gast auf dem Gelände der Johanniter-Einrichtung. Die Kinder mussten in dieser Zeit die Verantwortung für die Tiere übernehmen und konnten hautnah miterleben, wo die Eier herkommen. In einem Brutkasten wurden zusätzlich sieben Küken ausgebrütet. 

Eine zweite Aktion in diesem Projekt: Im eigens dafür angeschafften Gewächshaus wurde erstes Gemüse gezogen. Schließlich wurde die Frage erörtert, was man eigentlich mit Lebensmittelresten macht.

Um auch diese Frage ganz praktisch anzugehen, wurde eine Wurmkiste mit 500 Regenwürmern eingerichtet, die sich zwischen Papierschnitzeln und Hanfmatten an die Arbeit machten. Sie wurden täglich Biomüll gefüttert. So konnten die Kinder direkt erfahren, wie aus scheinbar Nutzlosem im Kreislauf des Lebens etwas Neues, in diesem Fall wertvoller Kompost entsteht. 

Die Kita Hetzenholz möchte langfristig bei dem Projekt „Gemüse-Ackerdemie" mitmachen – jetzt ist der Einstieg geschafft, die Stiftung Much machte es möglich.

Ki-Ta-Leiterin Fr. Bello-Sanchez (li.) informiert über das Hühnerhof-Projekt

Ein Hühnerhof im Kindergarten

Ein Blick ins Gewächshaus

Kontrolle der Pflanzen

Zwei der Küken suchen Wärme unter der Brutplatte

Hühner fressen Regenwürmer – wo findet man sie?

In der „Wurm-Kiste“ wird aus Abfall wieder fruchtbare Erde

500 „Helfer“ treffen ein

Prächtige Kohlrabi, mickrige Möhren


August 2021 / Much. Stiftung Much spendet ein Hochbeet an Kita Purzelbaum. Kinder sammeln viele Erfahrungen rund um Wachstum und Ernte

Warum wurde die Kohlrabi so groß und die Möhren mickerten vor sich hin?

Die Kinder hatten alles liebevoll gepflanzt und standen nun vor einem Rätsel. Die Lösung: Die Möhren waren zu eng gepflanzt worden und hatten keinen Platz zum Wachsen. Die Kohlrabi hatte dagegen genug Platz. 

Diese simple, für unsere Vorfahren sicher (über)lebenswichtige Erkenntnis sammelten die Jungen und Mädchen im Kindergarten Purzelbaum. Die Kita hatte mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Much ein geräumiges Hochbeet anschaffen können, in dem allerlei Gemüse angebaut wurde. 

Zu sehen, wie die Pflanzen wachsen, was sie zum Gedeihen brauchen – z.B. Platz, wie die Möhren es lehrten -, und schließlich wie man sie ernten und zubereiten kann, stellte eine große Bereicherung in der Erfahrungswelt der Kleinen dar.  Mit Interesse an der Zubereitung und Genuss beim Essen wurden die frischen Salatkreationen am Mittag verzehrt.

„Die Kinder haben mit großer Freude den Prozess der 'Pflanzwerdung' bis hin zum Essen begleitet“, freute sich Kita-Leiterin Jutta Engelberth über diese Chance, das Leben im „Purzelbaum“ zu bereichern. Es wuchsen unter anderem Zitronenmelisse, Salatköpfe, Gurken, Möhren, Kohlrabi und Erdbeeren heran. 

Wenn Besuch kam, konnten die Kinder genau den Platz „ihrer“ Pflanze benennen. 

Die Stiftung Much finanzierte das Projekt mit 850 Euro. Die Eltern hatten bei dem Aufbau des Hochbeets geholfen.
Die Kita Purzelbaum ist eine von Eltern gegründete Initiative mit Sitz in der Schmerbachstraße. Es werden Kinder im Alter von vier Monaten bis sechs Jahren betreut.

Nr. 11 hilft uns weiter


Juli 2021 / Much. Golfclub Burg Overbach fährt für die Stiftung Much

„Was die Stiftung Much macht ist eine gute Sache, die der Golfclub gerne unterstützt“, äußert sich Antonio Catalan, als er W. Knipp das neue Outfit des Golfcar Nr. 11 vorstellt. Der Wagen trägt zukünftig das Logo der Stiftung über die Fairways von Much.
Der Vorstand der Stiftung ist begeistert von der Idee, hofft auf ein positives Echo bei den Golfern und wünscht natürlich „Schönes Spiel“ mit Nr. 11.

Digitales Lernen im Ju-Ze


Juli 2021 / Much. „Nicht alle Kinder und Jugendlichen können bei der Digitalisierung der Schulen Schritt halten“, erklärte Stiftungs-Vorsitzender Hans-Willi Schlimbach bei der Übergabe der drei Tablets. Manche Kinder, das wusste der pensionierte Schulleiter aus Gesprächen, hatten selbst in der Zeit des Homeschoolings nur ihre Handys zur Verfügung, was fürs digitale Lernen von großem Nachteil war. Die Stiftung hatte dem Jugendzentrum insgesamt 1000 Euro für die Anschaffung von I-Pads bereitgestellt.

Die Geräte wie auch die aufgespielte Software entsprechen der Geräteausstattung der Mucher Schulen und unterstützen somit problemlos das Homeschooling. 

Marlon, Amina und Felix sind ganz begeistert von diesen neuen Geräten, die da jetzt im Jugendzentrum auf dem Tisch stehen. Marlon will das Wetter digital ermitteln. Er gibt Much ein – es nieselt. Stimmt aber nicht! Denn in Much scheint die Sonne. Marlon stellt fest: Er hat das Wetter von Much in England auf dem Tablet ermittelt. Das ist ein erster Lerneffekt für den Jungen: Much gibt’s offenbar nicht nur im Bergischen! 

Bei der Vorstellung der i-Pads ging es natürlich erst mal nicht um schulisches Lernen: Neben der digitalen Wetter-Analyse fand Amina eine Klaviertastatur zum Klimpern, und Felix suchte nach Informationen, was man für die Ausbildung zum Pferdewirt benötigt. „Ich kann mich hier schon mal informieren, welche Führerscheine ich zum Beispiel brauche“, sagte er. 

Juze-Leiterin Gilda Beuke freute sich über ein weiteres Angebot für die jugendlichen Besucher. Sie verwies auf vielfältige Einsatzmöglichkeiten, so auch darauf, mit den Tablets das immer noch laufende Theater-Projekt zu befeuern: Man kann Szenen aufnehmen und sie direkt im Anschluss mit den Teilnehmern durchsprechen. Auch die Theater-AG wird seit Herbst 2020 von der Stiftung finanziell unterstützt. 

Bürgermeister Wolfgang Büscher dankte der Stiftung Much für die neuerliche Unterstützung des Jugendzentrums. Gerade in den Bereichen Kinder- und Jugendhilfe habe die Gemeinde wenig Geld übrig. Daher leiste die Stiftung einen wertvollen Beitrag, um verschiedene Lücken zu schließen, Benachteiligungen zu vermeiden und Talente zu fördern.

Kleinkunst – Kunst der Kleinsten


Juli 2021 / Much. „Kunst? – Oder kann das weg?“ Unter dem Motto „Vom Spielzeug – zum Müll – zum Kunstwerk“ startete die Kita Regenbogen in Marienfeld ein ungewöhnliches Projekt: Spielzeug, das nicht mehr brauchbar und eigentlich für die Tonne gedacht war, wurde in dem Kneipp-Kindergarten gesammelt und in einer spannenden Aktion unter Regie der Künstlerin Birigt Leinemann in Kunstobjekte verwandelt. Mit Feuereifer gingen die Kleinen daran, verschiedenste Objekte zu bemalen, zu bekleben, neu auszurichten und zusammen zu stellen: Puppen, Kipplaster und Mini-Helikopter erhielten so eine ganz neue Funktion und Bedeutung und – ein pädagogisch schlauer Effekt: Die Kinder konnten erleben, dass nicht alles, was als „unbrauchbar“ abgestempelt wird, auch zwangsläufig weggeworfen werden muss. Es bedarf der Fantasie und einiger handwerklicher Kniffe, um vielleicht doch noch etwas Schönes daraus zu zaubern. 

Da die Aktion bei Kindern und Erwachsenen große Begeisterung hervorrief, beschloss das Team um Leiterin Hedi Oettershagen, die Aktion mit einer Ausstellung zu krönen. Spontan wurden die bunten Objekte im Außengelände präsentiert.
Ein Vater war von den kreativen Aktionen der Kleinen so beeindruckt, dass er einen Artikel darüber in dem Vereinsorgan „Der Wassertreter“ (Kneipp-Verein, Much) veröffentlichte.
Möglich wurde die Kunstaktion durch eine großzügige Spende der Stiftung Much. Man musste den Vorstand der Stiftung nicht lange vom Sinn der Aktion überzeugen – die Kunstobjekte sprachen in der Tat für sich. 

Die Stiftung Much sagt Danke


Mai 2021 / Much. Jahreskalender der Burg-Apotheke bringt 755 Euro an Spenden. Normalerweise bekommt man Kalender am Ende des Jahres geschenkt. Zu diesem Jahreswechsel aber fragte die Burg-Apotheke ihre Kundschaft, ob sie bereit sei, einen Euro für die Stiftung Much für den Erhalt eines Kalenders zu spenden. Diese Idee kam so gut an, dass die Mucher Bürger insgesamt 755 Euro aufbrachten. Frau Roth, Leiterin der Apotheke, berichtete voller Stolz von der Spendenbereitschaft ihrer Kundschaft. Dieser Feststellung schließen wir uns an.
Der Vorstand der Stiftung Much nahm die Spende gerne entgegen. Für 2021 sind Aktionen geplant wie die Einrichtung einer Jugend-Theatergruppe, Unterstützung von Bedürftigen, Hilfen bei der Ausrüstung von digitalen Geräten für bedürftige Kinder, Deeskalationstraining für Kinder und Vieles mehr. Die Spenden werden zielgerichtet für diese Projekte verwendet.
Die Stiftung bedankt sich bei allen Mucherinnen und Muchern, die diese Arbeit mit Spenden unterstützen.

Frau Roth schildert Herrn Schlimbach die Kalender-Aktion.

Frau Roth und Herr Knipp bei der Scheck-Übergabe.

„Vorhang auf“ fürs Gartentheater


Mai 2021 / Much. Endlich! Ende April hieß es wieder „Bühne frei“ für die Theaterkids & Youngsters. Im Garten des Jugendzentrums Much traf sich die Gruppe unter Leitung von Heike Bänsch um (erneut) auf „Theaterspiel Expedition“ zu gehen. Wegen Corona mussten alle seit Dezember geplanten  Termine ausfallen.

Die STIFTUNG MUCH unterstützt dieses Projekt, das mit Hilfe des Jugendzentrums und der Schauspielerin Kindern und Jugendlichen Theaterkultur erlebbar machen möchte. Auf Tour gehen, um Jugendtheater in Köln und Bonn zu besuchen, sowie vor Ort Geschichten zu schreiben und aufzuführen, kurz: Theater machen!
Auf dem Programm stand dieses Mal: Die Geschichte „Großvater und die Wölfe“ nachspielen, variieren, weiter mit eigenen Ideen entwickeln. Mit dem gesponserten „Proviant“ der Stiftung machten sich die Akteure auf den Weg ins Spiel. Geschickt setzte H. Bänsch hin und wieder Impulse, um den Spielfluss in Gang zu halten. So brachte diese Aktion im Garten viel Spaß und alle Beteiligten hoffen, dass sie bald die schon seit langem geplante Fahrt ins Jugendtheater machen können.
Die Stiftung wird dieses großartige Projekt weiterhin unterstützen und darüber berichten.

Heike Bänsch mit einem Teil der Jugendlichen beim Spiel-Start

Bürgermeister spendet Geldgeschenke anlässlich seines Geburtstags


19.03.2021 / Much. Sehr gefreut hatte sich unser Bürgermeister Norbert Büscher im letzten Jahr auf die Feier zu seinem runden Geburtstag. Es sollten ein paar schöne Stunden im Kreise geladener Gäste werden. Dabei  hatte er die Idee, Freude zu teilen und mögliche Geldgeschenke an die STIFTUNG MUCH zu spenden. Dann kam der erste Corona-Lockdown.
Eine Verschiebung der Feier auf den Sommer brachte auch nicht den erhofften Erfolg; die Pandemie war weiter da. Es kamen zwar Geschenke, allein die Gäste durften – falls überhaupt - nur einzeln erscheinen.
„Wenn nicht jetzt, dann eben 2021“, entschied Norbert Büscher spontan und siehe da: So einfach lässt sich ein Virus nicht wegimpfen, es mutiert lieber. Auch die Feier zum 61. Geburtstag fiel Corona zum Opfer.
Mit einem entschlossenen „Jetzt reicht’s! Ich möchte es zu einem positiven Abschluss bringen!“ legte er die Geldgeschenke der beiden Geburtstage zusammen. 777 Euro sind dabei herausgekommen.  
„Eine Schnaps-Zahl, aber keine Schnaps-Idee“, freute sich der Vorstand der STIFTUNG MUCH und bedankte sich herzlich, als Bürgermeister Büscher die Spende überreichte. „Wir wissen schon, wie wir damit helfen können“, strahlte Vorstandsmitglied Wolfgang Knipp und wünschte ihm alles Gute.

IMPRESSUM / DATENSCHUTZ

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