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Stiftung Much hilft Ki-Ta bei der Ausstattung mit Outdoor-Spielgeräten


Juli 2026 / Much. 

Die STIFTUNG MUCH hatte dem Kindergarten „Die wilden Strolche“ (Gippenstein) ein neues Spielgerät für die Außenanlage gespendet. Zur feierlichen Einweihung waren die Vorstandsmitglieder der Stiftung herzlich eingeladen. Im Rahmen der Veranstaltung wurden alle Sponsoren gewürdigt, die mit ihrer Unterstützung dazu beigetragen haben, dass der Kindergarten seine Außenanlage nun mit attraktiven und vielseitigen Spielgeräten ausstatten konnte.

Die Einweihungsfeier war sehr gut besucht und von einer fröhlichen Atmosphäre geprägt. Viele Eltern waren mit ihren Kindern gekommen. Kaum waren die Spielgeräte freigegeben, eroberten die Kinder diese mit großer Begeisterung. Es war eine Freude zu sehen, mit wie viel Spaß und Energie sie die neuen Spielmöglichkeiten ausprobierten.

Frau Koppen, die Leiterin des Kindergartens, bedankte sich herzlich bei der Stiftung MUCH und allen weiteren Sponsoren. Sie betonte: „Sie haben eine nachhaltige Investition in unsere Kinder getätigt. Die neuen Spielgeräte wertvoll für die Entwicklung der Kinder!“ Sie freute sich darüber, dass diese künftig noch mehr Möglichkeiten haben, sich an der frischen Luft zu bewegen, zu spielen und gemeinsam ihre Freizeit zu genießen.

Regionale 25: Das gute Leben selbst gemacht


Juli 2026 / Much. 

Die drei Kreise Rheinisch-Bergisch, Rhein-Sieg und Oberberg unterstützen mit der Regionale 25 Projekte, die im ländlichen Bereich Begegnungsräume schaffen und den Gemeinsinn und Zusammenhalt stärken.

Beim großen Finale auf den Wiesen in der Nähe des FIT-Hotels wurde im Juli 2026 eine große Zeltstadt aufgebaut und beispielhaft 60 Projekte vorgestellt. Mehr als 1000 Besucher kamen an dem Wochenende. Allgemeine Übereinstimmung war: Die Gemeinden dürfen nicht aufhören, gesellschaftliches Engagement zu fördern.

Dabei wurde u.a. deutlich, wie unverzichtbar Stiftungen für die Umsetzung vieler Projekte sind, denn angesichts knapper kommunaler Haushalte lassen sich zahlreiche Vorhaben nur mit zusätzlicher finanzieller Unterstützung verwirklichen. Die Bürgerstiftung Much konnte sich bei der Gelegenheit als wichtiger Partner für das gesellschaftliche Miteinander in unserer Gemeinde präsentieren. 

Um das zu unterstreichen, kam viel Prominenz nach Much. 

Am Stand der Stiftung informierten sich Besucherinnen und Besucher über die vielfältigen sozialen Projekte und Ziele der Bürgerstiftung. Zu den Gästen zählte neben unserem Bürgermeister Karsten Schäfer auch die nordrhein-westfälische Ministerin für Landwirtschaft Silke Gorißen, die sich die Arbeit der Stiftung ausführlich erläutern ließ und großes Interesse an unserem Engagement zeigte.

Ein weiterer prominenter Besucher war der bekannte Kölner Pfarrer Franz Meurer, dessen Lebensaufgabe die Arbeit im sozialen Brennpunkt Köln-Vingst ist. Im Gespräch mit Vorstandsmitgliedern würdigte er die Bedeutung bürgerschaftlicher Stiftungen für den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Gleichzeitig machte er deutlich, dass es angesichts steigender Herausforderungen immer schwieriger werde, solche Einrichtungen dauerhaft zu erhalten. Umso wichtiger sei es, Menschen für die Gemeinschaft zu begeistern und Stiftungen nachhaltig, auch durch die Politik, zu stärken.

Die Stiftung Much sieht ihre Teilnahme an der REGIONALE 2025 als wertvolle Gelegenheit, ihre Arbeit einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen und zugleich auf ihre Bedeutung für die Gemeinde Much aufmerksam zu machen. Gemeinsam können hier Projekte entstehen unter dem REGIONALE-Motto: „Das Gute Leben selbst gemacht“.

Bauen wie im Mittelalter – Marienfelder Grundschüler bauen Fachwerkwände 


Juli 2026 / Much. 

Diesen Schultag werden die Kinder der Klasse 3 so schnell nicht vergessen: Sie lernten, wie man eine Fachwerkwand baut. Natürlich handelte es sich um ein Modell – aber sie mussten praktisch zu Werke gehen. Das eigene Tun führt bekanntlich zu echter Lebenserfahrung!

Als kürzlich Klasse der Grundschule Marienfeld im Bauernmuseum in Much-Berzbach ankam, waren alle sehr gespannt: Das Museum und die Stiftung Much hatten einer Zimmerei den Auftrag erteilt, Fachwerkbalken (mit Schlitz und Zapfen) unterschiedlicher Länge anzufertigen. Diese Hölzer, die waagerecht, senkrecht oder diagonal zusammengefügt werden, ergeben am Ende eine Modell-Fachwerkwand von 2,50 Metern Breite und 1,20 Metern Höhe. Karl-Heinz Ludwig, ehemaliger Schreinermeister, hatte für die Modellwände die dicken Holznägel selber noch zurechtgefeilt. 

Die Aufgabe des Tages lautete: Drei Gruppen von je sechs Kindern bauen je eine Modellwand zusammen. Eine Zeichnung sollte den Kindern beim Aufbau helfen.

Das Projekt „Fachwerkbau“ wird von der Stiftung Much finanziert. Hans-Willi Schlimbach und Gerlinde Knipp, beide ehemalige Pädagogen und aktuell im Vorstand tätig, hatten dieses Projekt kindgemäß geplant und umgesetzt. So nahmen sie die Kinder zunächst mit an ein Fachwerkhaus gegenüber dem Bauernmuseum, um die Gerüstkonstruktion zu erklären.

Seit dem Mittelalter (13.Jhdt.) werden Häuser in Fachwerkbauweise gebaut: Im Bergischen Land prägen sie heute noch manches Dorfbild. Holz war damals preiswert, Steine konnten sich nur die Reichen leisten. Es wurde sogar mit Nägeln aus Holz gebaut: Denn ein Eisennagel musste einzeln über dem Feuer zurecht gehämmert werden – auch das konnten sich die Armen nicht leisten. 

Für die Schülerinnen und Schüler war es war eine Arbeit mit unhandlichen Gegenständen, die allerdings höchste Präzision verlangte: Mancher Balken hakte oder ein Zapfen klemmte und musste neu ausgerichtet werden. Da half es auch nicht, mit dem Hammer fester drauf zu hauen! Versuch und Irrtum führten besser zum Ziel. Das lernten die Kinder sehr schnell.
Für ein gutes Gelingen war Teamwork eine wichtige Voraussetzung, was für Klassenlehrerin Freyja Schotters besonders bedeutsam war. „Dazu kommt, dass die Kinder eine Verbundenheit zu ihrer Heimat erfahren, da sie ja überall Fachwerkhäuser sehen und mancher Großvater noch in einem wohnt.“ Außerdem sei der Lerneffekt bei diesem Vorgang sehr groß. 

Hochkonzentriert und mit Feuereifer waren Jungen wie Mädchen bei der Sache: Nach knapp einer Stunde stellte jede Gruppe stolz ihre Fachwerkwand den anderen vor.

Die Aktion galt für das Bauernmuseum und die Stiftung Much als Auftakt: Das Projekt Fachwerkbau soll in Zukunft auch für Schüler anderer Schulen angeboten werden.

Kreativität kennt keine Grenzen und Einschränkungen


Juli 2026 / Much. 

Bereits zum siebten Mal ermöglicht die STIFTUNG MUCH Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen die Teilnahme an einem besonderen Malworkshop. Was 2020 als Idee begann, hat sich inzwischen zu einem festen Bestandteil im Jahreskalender entwickelt und wird von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern jedes Mal mit großer Vorfreude erwartet. 

In diesem Jahr kommen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem „Wohnhaus Webersbitze“ in Much (Lebenshilfe Rhein-Sieg). Die Frauen und Männer treffen über vier Wochen hinweg im freien Ateliergarten in Oberheiden. Dort können sie neue Techniken ausprobieren und eigene Kunstwerke gestalten. Die offene und inspirierende Atmosphäre des Ateliergartens bietet dafür ideale Voraussetzungen. Die Bilder entstehen unter fachkundiger Anleitung und Hilfe von Klara und Matthias Decker.

Die Freude über die Fortsetzung des Workshops ist bei allen Beteiligten spürbar. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzen nicht nur die Möglichkeit, künstlerisch tätig zu sein, sondern vor allem die Gemeinschaft und den Austausch mit anderen. Für manche gehört der Malkurs inzwischen fest zum Jahreslauf und ist ein Höhepunkt, auf den sie sich lange im Voraus freuen.

Mit ihrem langjährigen Engagement setzt die STIFTUNG MUCH ein wichtiges Zeichen für kulturelle Teilhabe und Inklusion. Dass das Angebot nun bereits im siebten Jahr besteht und ungebrochen auf großes Interesse stößt, zeigt eindrucksvoll, welchen Stellenwert der Workshop für die Teilnehmenden hat.

Für viele dieser Menschen gehören die Maltermine zu den besonderen Höhepunkten ihres Jahres. Hier können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Fähigkeiten entdecken und weiterentwickeln – und vor allem aber mit anderen gemeinsam malen“, betont Hildegard Langen, eine der Helferinnen beim Workshop.

Begeisterung beim Besuch des Jungen Theaters Bonn


April 2026 / Much. 

Kürzlich machten sich zehn Kinder aus dem Jugendzentrum Much auf den Weg nach Bonn, um das Junge Theater zu besuchen. Die Gruppe wurde begleitet von Kristina, Mitarbeiterin des Ju-Ze, sowie der Regisseurin Heike Bänsch, die seit Jahren die Theatergruppe im Jugendzentrum leitet.
Die Aufführung „Herr der Diebe“ begeisterte die jungen Besucherinnen und Besucher. Besonders beeindruckend war, dass die Darsteller im gleichen Alter wie die Kinder waren, was die Identifikation und Nähe noch verstärkte. Eine drehbare Bühne sorgte dafür, dass immer wieder neue Spielorte geschaffen wurden, die die Fantasie der Kinder anregte. Die Geschichte spielt in Venedig und handelt von einer Kinderbande, die wie eine Familie füreinander sorgen.
Die Begeisterung war spürbar: „Die lustigen Szenen waren echt stark. Die haben mir sehr gut gefallen!“ bemerkte Maria im Anschluss. Alle waren auf jeden Fall einig, dass es ein gelungener Nachmittag war. Die Kinder freuen sich bereits auf den nächsten Theaterbesuch und haben viele Ideen für die eigenen Aufführungen mit zurück nach Much genommen.

Die Stiftung Much, die dieses Theaterprojekt angestoßen hat und finanziert, freut sich über diese Resonanz. Sie fühlt sich bestätigt, die Gruppe um Heike Bänsch weiter zu unterstützen.

Erneute Golfer-Spende 


März 2026 / Much. 

Auch in diesem Jahr setzten die Golfer Herren 30 ihr Engagement für die Stiftung Much fort. Aus dem Erlös eines großen Einladungsturniers spendeten sie 900 EUR. Christoph Stracken, Captain der Mannschaft, zeigte sich von der Arbeit der Stiftung beeindruckt und betonte „wir freuen uns, weiterhin Projekte zu fördern, die insbesondere Kinder und Jugendliche in der Gemeinde stärken“. Die Vertreter der Stiftung Much berichteten von ihren vielfältigen Projekten, die vor allem jungen Menschen zugutekommen.


Kegelbahn begeistert Senioren 


Januar 2026 / Much. 

Große Freude herrschte kürzlich im Gemeinschaftsraum Seniorenheims Azurit, als eine neue Kegelbahn für den Innenbereich eingeweiht wurde. Für viele Bewohnerinnen und Bewohner war es ein ganz besonderer Moment, denn sie durften die Bahn bei einer gemeinsamen Veranstaltung zum allerersten Mal ausprobieren. Die Stiftung Much und der Verein für caritative Zwecke Much e.V. haben die Bahn dem Seniorenheim zur Verfügung gestellt.

Die Seniorinnen und Senioren griffen mit sichtlicher Neugier zur Kugel. Anfangs noch vorsichtig, dann immer mutiger wurden die ersten Würfe gemacht. Bei vielen weckte das Kegeln schöne Erinnerungen an frühere Zeiten, die sie gerne miteinander teilten. Die lockere Atmosphäre sorgte bald für eine angenehme Stimmung.

Doch die neue Kegelbahn bietet mehr als nur Spiel und Bewegung. Künftig soll die Kegelbahn regelmäßig genutzt werden und einen festen Platz in der Freizeitgestaltung des Hauses einnehmen. Jeden zweiten Donnerstag im Rahmen eines „Kneipen-Nachmittag“ soll sie mit weiteren Spielen zum Einsatz kommen. 

Zur Freude der Spender ist somit die neue Kegelbahn als Ort der Begegnung und des Austausches mehr als nur ein Spielgerät.


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